Weitere Leseempfehlungen

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Sara Paretsky, Hardball
erschienen April 2011 im DuMont Verlag, € 9,99

Ein neuer Fall für die Königin der Privatdetektivinnen: Vic Warshawski sucht nach einem Jungen - er war Bodyguard bei Martin Luther King - der in den sechziger Jahren verschwand. Es gibt einen Zusammenhang mit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Warshawski gerät in ein politisches Machtgefüge, bei dem nicht nur Korruption sondern auch Schweigen zur Normalität gehört.

Einfach super - wie alle Krimis von Sara Paretsky!

(Buchbesprechung von Nicole Jackwerth)

 

 

Walter Mosley, Manhattan Karma
erschienen im Suhrkamp Verlag, Juni 2011, € 9,95

Leonid McGill - eion Privatdetektiv mit dunkler Vergangenheit und Familienvater mit Herz - ermittelt in einem scheinbar harmlosen Fall. Als er auf die Abschußliste eines Killers gerät muß er auf seine alten Kontakte in der Unterwelt zurückgreifen...

Spannend zu lesen.

(Buchbesprechunge von Nicole Jackwerth)

Siri Hustvedt, Der Sommer ohne Männer
erschienen März 2011 im Rowohlt Verlag, € 19,95

Mia, seit dreißig Jahren mit Boris verheiratet, erlebt eine Art Schockzustand, als ihr Mann sich in eine zwanzig Jahre jüngere Französin verliebt. 

Sie verbringt einige Zeit „außer sich“ in einer psychiatrischen Klinik, bis es ihr gelingt, mit Hilfe einer Therapeutin neue Lebensinhalte und Aufgaben zu finden. Sie reist den Sommer über nach Minnesota zu ihrer Mutter, die dort in einem Altenheim lebt. Sie gewinnt die schrulligen alten Freundinnen ihrer Mutter lieb und erfährt nach und nach viel aus deren Leben. Sie erkennt, dass das Leben um sie herum – wie ihre eigenes – behaftet ist mit Glück und Freude, aber auch mit Schmerz und Leid. Diese Erkenntnis begleitet sie auch, als sie sich entschließt, einen Lyrikkurs anzubieten, an dem eine Gruppe pubertierender Mädchen teilnimmt. 

Männer spielen in diesem Sommer eine untergeordnete Rolle, abgesehen von den emails, die Boris an Mia schreibt und denen, die ein mysteriöser Nr. Niemand verschickt. Obwohl dieser Mr. Niemand Mia zunächst nicht wohlgesonnen ist, entwickelt sich doch eine distanzierte Verbundenheit. 

Aus kritischer Distanz und doch aus menschlicher Nähe helfen Mia die unterschiedlichen Charaktere allmählich aus ihrer Krise heraus. Irgendwann muss sich Mia sogar eingestehen, dass ein Zurück in ihr ehemaliges Leben kaum noch denkbar ist – bis am Ende Boris vor der Tür steht…

(Buchbesprechung von Susanne Bronner)

Hanna Lemke, Gesichertes - Stories
erschienen im Antje Kunstmann Verlag, März 2010, € 17,90

Hanna Lemkes Figuren sind dem Leser in ihrer Art nicht fremd. Sie sind auf das Nötigste bemessen, dennoch lebendig. Ihnen fehlt oft Eigeninitiative und Motivation, sie lassen sich treiben und der Leser wird Zeuge eines kurzen Abschnitts ihres jugendlichen Lebens, welches noch offen ist um Erfahrungen zu sammeln.
Der Leser erhofft am Endes ein "Erkennen", doch muss er sich mit der Hoffnung begnügen.
Lemke bring die Geschichten nicht zu einem konkreten Ende. Die Erkenntnis findet im Kopf des Lesers statt, hier werden die Stories zu Ende geschrieben.
Jede Geschichte hat ihr eigenes "Etwas".
Am Ende der ersten Story ist man gaspannt auf die zweite, die dritte...
Auch für jüngere Leser(innen) die sonst vielleicht nicht lesen.

(Buchbesprechung von Susanne Bronner)

 

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